Praxis-Einsatzbericht

Der Winter kann kommen

Wenn der Winter sich mit Schnee und Eis von seiner frostigen Seite zeigt, muss der Winterdienst für seinen Einsatz auf den Straßen gewappnet sein. Um die einzelnen Kommunen und Städte schnell und effektiv mit Streusalz versorgen zu können, ist eine Verladung rund um die Uhr und ein reibungsloser Transport unumgänglich. Die Fa WB Transport setzt in ihrem Winterdienst auf Abschiebefahrzeuge der Fliegl Bau- und Kommunaltechnik. Aus guten Grund.

Die Vorteile der Abschiebewagen sind nicht von der Hand zu weisen. Mit großer Ladefläche, hohen stabilen Bordwänden und der robusten Abschiebetechnik eignen sich die Abschiebefahrzeuge besonders zum Sammeln, Beladen, Transportieren sowie Ent- und Verladen unterschiedlichster Güter wie beispielsweise Mähgut, Schnee, Erde, Steine, Hackschnitzel und eben auch Streusalz.

Ein rießen Pluspunkt gegenüber konventionellen Fahrzeugen ist die originale und verschleißarme Abschiebetechnik von Fliegl: Sie sorgt für eine bis zu 80 Prozent höhere Zuladung durch Verpressen lockeren Ladeguts, wie z.B. anfallendes Herbstlaub, Hausmüll, gelbe Säcke, oder…... Gerade im Herbst fallen auf allen Bauhöfen wöchentlich, ja fast täglich Massen an losen Laub an, das effizient weitertransportiert werden soll. Durch Verpressen werden Fahrten fast bis zur Hälfte reduziert. Anders als andere Abladesysteme erzielt die Abschiebetechnik dadurch hohe Einspareffekte an Zeit, Kraftstoff und anderen Kosten.

In der letzten Wintersaison transportierte z.B. die WB Transport aus Reutlingen ca. 1000 Tonnen Streusalz mit 20 Abschiebe-Fahrzeugen allein nach Lahr in Baden-Württemberg. Insbesondere bei den Straßenmeisterei Betrieben kam der Einsatz der Abschiebe-Fahrzeuge gut an.

Ein Grund hierfür ist, dass Streusalz oft in niedrigen Lagerhallen eingelagert wird , in denen herkömmliche Kippfahrzeuge nicht entladen können. Die Folgen sind oft große Schäden an der Dachkonstruktion, wenn es gegen besseren Wissens doch versucht wird.

Hier sieht auch Straßenmeister Markus Obert vom Straßenbauamt Offenburg die Vorteil der Abschiebetechnik: „Der Abladevorgang erfolgt wesentlich schneller und unproblematischer als mit der konventionellen Kipptechnik.“ Denn nicht selten müssen die Kippfahrzeuge ihre Ladung vor der Halle abkippen und das Streusalz anschließend mit einem Radlader in die Halle befördern. Durch das Abladen des Salzes im Außenbereich wird dieses häufig nass oder feucht, wodurch in der Folge nicht selten die Streufahrzeuge verstopft werden.

Ein Mehrwert an Kosten und Zeit, der durch die Abschiebefahrzeuge der Fa. Fliegl vermieden werden kann. Auch Straßenmeister Markus Obert sieht hier großes Potential: „Wir haben weniger Personal und weniger Kosten für die Maschinentechnik und die Radlader benötigt. Bisher waren zum Teil drei bis vier Männer bei der Salzanlieferung im Einsatz, dank der Abschiebetechnik schafft es ein Mann locker auch nebenbei.“

Darüber hinaus können die Abschieber in jede Lagerhalle reinfahren, ungehindert abladen und sogar das Material hochschieben. Auch unter dem Torportal kann dank der Abschiebefunktion immer noch entladen werden.

Zusammengefasst, bringt der Einsatz von Fliegl Abschiebern vor allem eins: Weniger Kosten. Denn die beschriebenen Vorteile haben vor allem weniger Arbeitseinsatz und weniger Maschinenstunden zur Folge. Somit können Straßenmeistereien dank der Abschiebefahrzeuge viele Kosten bei der Einlagerung des Streusalzes einsparen. Der Winter kann also kommen.

Besonders hervorzuheben ist die flexible Einsetzbarkeit der Abschiebewagen:

Ist der Winter vorbei, wird z.B. mit den 20 thermoisolierten Fahrzeugen der WB Transport in der Straßenbau Saison Asphalt transportiert und tragen hier aktiv zur Qualitätsverbesserung im Asphaltstraßenbau bei. Eine Vielzahl von Studien und Untersuchungen bestätigen eine meist wesentlich bessere Homogenität und Haltbarkeit von Asphaltbelägen, wo das Mischgut mit Abschiebefahrzeugen transportiert wurde.